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NN/ERL/LOKAL/LOKAL3 - Mi 05.09.2007 - STADT ERLANGEN

Iena-Erfinderpreis für eine heilsame Innovation

Otto Barnickels Luftwäscher kann vor allem Allergikern Erleichterung verschaffen — Getestete Wirksamkeit

Rund 16 Prozent der Deutschen leiden nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) alljährlich unter Heuschn upfen. Die Pollen von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Kräutern und Getreidearten sind Auslöser dieser Überreaktion des menschlichen Immunsystems. Die typischen Symptome wie Reizung der Augen und Nase dürften allseits bekannt sein. Doch auch Feinstaub, Schimmelsporen oder PCB-Ausdünstungen können für den Menschen gefährlich werden. Neben vielen anderen — für das Auge nicht sichtbaren — Schadstoffen, atmen wir sie täglich ein. Und die Zahl der Allergiker nimmt stetig zu.

Diesen Menschen zu helfen hat sich ein Erlanger vorgenommen. Otto Barnickel, der bereits vor Jahren als Erfinder auftrat, hat mit seinen beiden Söhnen zusammen ein Produkt entwickelt, das genau diese Stoffe aus der Luft filtern kann — die Luft förmlich „wäscht“: Der ZOOMlus. Zaubern kann zwar auch dieses Gerät nicht — alle Schadstoffe kann es nicht ausfiltern —, der Luftwäscher reduziert jedoch die Spitzenbelastungen und bindet zusätzlich unangenehme Gerüche wie Zigarettenrauch oder Tierausdünstungen. 400 Milliliter Filteröl machen das möglich. Am geeignetsten ist ganz normales Speiseöl aus dem Supermarkt.

Ein rotierender Zapfen fördert das Öl aus dem Reservat nach oben und versprüht es an der Innenseite einer transparenten Filterkammer. Gleichzeitig wird die Außenluft angesogen und in das Gerät gedrückt. Luft und Filteröl vermischen sich, es beginnt eine sofortige Bindung und Aufnahme von schadstoffhaltigem Schwebestaub. Wie oft das Öl gewechselt werden muss, ist abhängig vom Grad der Verschmutzung. Im Regelfall ist es alle acht Wochen erforderlich.

Der Luftwäscher sollte ebenfalls alle zwei Monate grundgereinigt werden, um eine Verkeimung zu vermeiden. Optional kann die Flüssigkeit mit Aromastoffen versetzt oder auch keramisches Granulat zur Zierde oder Vergrößerung der Filterfläche beigefügt werden.

Getestet wurde die Erfindung vom Gesundheitsnetzwerk des Zentrums für Präventivmedizin (ZPMed) in Bad Kissingen. Am Ende des Jahres 2006 konnte der ZOOMlus DDFT01 — so seine genaue Typenbezeichnung — auf der Internationalen Erfindermesse in Nürnberg (Iena) zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorstellt werden. Und das mit großem Erfolg: Die IHK prämierte die Neuerung mit dem Sonderpreis 2006.

Viel Überzeugung nötig

Trotz alledem sei es, so klagt Barnickel, äußerst schwer, die Leute von seiner Errungenschaft zu überzeugen. Die meisten Menschen wollten ein sofortiges Ergebnis sehen, ansonsten glaubten sie nicht an die Wirksamkeit des Gerätes. Das sei allerdings auch nur dann zu erreichen, wenn die Personen sehr empfindlich seien und kleinste Veränderungen in der Luftzusammensetzung merkten. Für „normale“ Menschen sei die Reinigung der Luft kaum spürbar — was jedoch nicht bedeute, dass sie nicht stattgefunden habe. Der in Frauenaurach produzierte Luftwäscher ist offenbar geeignet, insbesondere Allergikern Hilfe zu verschaffen — möglicherweise sogar Allergien zu verhindern. KARIN EHRMANN

Otto Barnickel, Neuenweiherstr. 20, 91056 Erlangen, Tel. 9959039

 

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